Eine Werkstatt einrichten – auf ins eigene Bastelreich!

Werkstatt Vorschau

Eine Werkstatt einrichten – für wenig Geld und nach den eigenen Vorstellungen. Wir zeigen dir, wann sich eine eigene Werkstatt lohnt, welche Werkzeuge du brauchst und worauf du achten solltest.

 

Wofür du eine Werkstatt brauchst

Wenn du mehr als nur ab und zu ein paar Bilder aufhängen willst, dann solltest du darüber nachdenken, eine Werkstatt einzurichten. Für den Bau individueller Möbel, die Reparatur von Rasenmäher oder Fahrrädern und für viele andere handwerkliche Aufgaben ist eine Werkstatt fast unverzichtbar. In deiner Werkstatt musst du nicht darauf achten, ob etwas verschmutzt oder eingestaubt wird. Hier kannst du dich frei bewegen. Alle Werkzeuge und Geräte haben einen festen Platz. Sie sind immer griffbereit und die Arbeit ist schnell erledigt.

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Wo kann ich eine Werkstatt einrichten?

Es gibt verschiedene Räume, in denen du eine Werkstatt einrichten kannst. Wenn du häufig an deinem Auto arbeitest oder Fahrräder und Gartengeräte reparierst, kann es sich lohnen, eine Ecke in der Garage freizuräumen. Auch das Gartenhaus eignet sich im Prinzip für eine Werkstatt. Da die Stabilität mancher Gartenhäuser jedoch zu wünschen übrig lässt, ist Vorsicht geboten. Eine schwere Werkzeugaufhängung könnte schon zu schwer sein. Schau dich doch alternativ mal auf dem Dachboden um: Dachböden haben meist gerade ausreichend Grundfläche für eine Werkstatt. Wegen der Dachschrägen ist es aber nicht immer möglich, höhere Werkzeugschränke aufzustellen. Am besten eignet sich in der Regel ein trockener, gut belüfteter Kellerraum. So kannst du deiner Arbeit ganz in Ruhe nachgehen, ohne andere zu nerven und fern von neugierigen Störenfrieden.

Wie sieht eine ideale Heimwerkerwerkstatt aus?

Die ideale Werkstatt für Heimwerker hat eine Größe von mindestens 8, besser 12 oder mehr Quadratmeter. Je mehr Platz, umso besser. Sie ist gut ausgeleuchtet, trocken und verfügt über genügend Steckdosen für den Anschluss der Elektrowerkzeuge. Mehrere 240 Volt Steckdosen im Bereich der Werkbank sollten vorhanden sein. Mindestens eine 400 Volt Steckdose für stärkere Maschinen darf ebenfalls nicht fehlen. Die Werkstatt sollte zudem gut gelüftet werden können. Zur Einrichtung gehören eine stabile Werkbank, Regale und Schränke für die Aufbewahrung von Werkzeugen und Maschinen.

Welche Werkzeuge und Maschinen gehören zur Grundausstattung einer Werkstatt?

Je nachdem für welche Arbeiten du deine Werkstatt einrichten willst, brauchst du das entsprechende Werkzeug. Es gibt verschiedene Werkzeuge, die zur Grundausstattung jeder Heimwerker-Werkstatt gehören. Hier eine Liste:

Je nach Vorhaben beziehungsweise je nachdem, welche Materialien du bearbeiten willst, benötigst du weiteres Werkzeug. Beispielsweise eine Handkreissäge oder Kapp- und Gehrungssäge und / oder eine Tischkreissäge, eine Tischbohrmaschine, einen Exzenter- oder Schwingschleifer und einen Winkelschleifer, eine sogenannte Schleifhexe.

 

Praktische und kreative Aufbewahrungsmöglichkeiten für deine Werkzeuge

Beim Werkstatt einrichten musst du nicht unbedingt spezielle Werkstattschränke kaufen. Ein ausgedienter Aktenschrank oder Metallspinde mit mehreren Einlegeböden kannst du ebenso gut verwenden. Ein nicht mehr benötigter Küchenhängeschrank, den du über der Werkbank montierst, bietet genügend Platz für die meisten Werkzeuge und Utensilien. Ein einfaches Regal aus dem Vorratskeller eignet sich zum Verstauen von Farbeimern, Farbdosen oder zur Aufbewahrung von kleineren Gerätschaften.

Ein guter Platz für Werkzeug ist eine sogenannte Werkzeugwand über der Werkbank. Anstelle einer gekauften Lochwand/Werkzeugwand kannst du hierfür eine OSB- oder Sperrholzplatte verwenden. An Schrauben, die du für jedes Werkzeug individuell in die Platte schraubst, kannst du deine Handwerkzeuge sicher und griffbereit aufhängen. Auf diese Weise kannst du beim Werkstatt einrichten bares Geld sparen.

Werkstatt einrichten – wie sollte eine Werkbank beschaffen sein?

Eine gute Werkbank ist das zentrale Element in jeder Werkstatt. Sie ist robust, wackelt nicht und bietet Ablageflächen und Stauraum für deine Werkzeuge. Bewährt haben sich Werkbank-Arbeitsplatten aus Buche-Multiplex mit einer Dicke von mindestens 30 mm. Das Gestell einer Werkbank besteht aus Vierkant-Metallrohren, die fest mit der Arbeitsplatte verschraubt werden. Ein abschließbarer Unterschrank und gegebenenfalls einer Schublade sind sinnvolle Ausstattungsdetails.

Welche Beleuchtung brauche ich in meiner Werkstatt?

Eine gute Beleuchtung ist wichtig. Die Deckenbeleuchtung sollte hell genug sein, um den ganzen Raum auszuleuchten. Zusätzlich brauchst du noch eine Beleuchtung des Arbeitsbereichs auf der Werkbank. Besorge dir hierfür für LED-Leuchten, die du an der Wand über der Werkbank montierst, sodass du dir selbst nicht im Licht stehst, aber auch nicht geblendet wirst.

Werkstatt einrichten – was du sonst noch brauchst

Zur Werkstattausstattung gehören auf jeden Fall ein Besen und eine Schaufel mit Handfeger. Ein paar Putzlappen, beispielsweise ausgediente T-Shirts aus Baumwolle, sollten ebenfalls nicht fehlen. Je nachdem, welche Arbeiten du ausführst, ist ein Werkstattsauger empfehlenswert. Staub und Späne bei der Arbeit mit einer Handkreissäge oder Tischkreissäge solltest du möglichst direkt an der Maschine absaugen. Nicht zuletzt musst du auch für deine eigene Sicherheit bei der Arbeit sorgen. Handschuhe, eine Schutzbrille und ein Gehörschutz sowie eine Staubschutzmaske sind nicht nur beim Shopping unverzichtbar.

Welche Vorteile das Heimwerkertum sonst noch bietet? Hier stehts.



LETZTES UPDATE: 11.Mai 2021 von