Eigener Swimmingpool – So wird aus Wunsch Wirklichkeit

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Wer träumt nicht vom eigenen Swimmingpool, der als Herzstück des Gartens zum Entspannen im luxuriösen Ambiente einlädt? Die Arme hinter dem Kopf verschränkt treibst du umgeben vom erfrischenden Nass auf der Luftmatratze. Über dir nichts als der blaue Himmel verflüchtigen sich deine Sorgen im Dunst der Mittagssonne. Sei es die Ruhe, das Planschen mit den Kindern oder die kühle Zielstrebigkeit nassen Frühsports – ein Swimmingpool weckt Begehrlichkeiten. Dabei ist der Traum vom eigenen Pool vielleicht leichter realisierbar, als du denkst – zumindest wenn du einige Dinge beachtest. Wir zeigen dir, mit welchen Planungsschritten du deinem Traum einen Schritt näher kommst.

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Der Reiz eines Pools im Garten

Wasser war und wird immer ein Ruhepol bleiben. Ganz abgesehen von seiner Funktionalität bereichert er die Schönheit deines Gartens. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich auf der spiegelglatten Oberfläche keine Welle kräuselt oder der Regen kleine Gischtkrater ins graue Wasser prasselt. Wasser ist immer voller Effekte, abwechslungsreich und beruhigend gleichermaßen. Der Pool ist das soziale und ästhetische Zentrum eines jeden Gartens. Wie ein Magnet versammelt sich ums Wasser alles was entspannen, plauschen oder planschen will. Bei diesen Reizen ist es kein Wunder, dass Häuser, die mit einem eigenen Pool im Garten aufwarten, meist eine Wertsteigerung erfahren, die sich – perspektivisch betrachtet – bei einem späteren Verkauf positiv auf den Verkaufspreis und damit auf deine Rendite auswirkt. Gründe genug, vom Wünschen ins Handeln zu kommen.

Welche Swimmingpool-Varianten gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen in den Boden eingelassenen, also standortgebundenen und mobilen, an jedem Ort aufstellbaren Schwimmbecken. Vom Planschbecken bis zum Infinity-Pool: Für jeden Garten und Geldbeutel gibt es den richtigen Pool. Soll es ein richtiger Swimmingpool werden, kommt die mobile Variante kaum infrage. Dem gegenüber steht der fest verbaute Pool im Garten, um den herum du eine Wohlfühl-Lounge mit deinem eigenen Wellnessbereich designen kannst. Zu den Anfangsüberlegungen gehört die richtige Auswahl des Pools, die du anhand der Größe und Bautiefe sowie der gewünschten Wassermenge triffst. Bei allen Varianten, für die Bauarbeiten auf deinem Grundstück nötig sind, solltest du besonders präzise planen und bestenfalls einen Profi hinzuziehen.

Damit der Pool nicht nur zum Schönwetterbaden einlädt, ist eine beheizbare Variante optimal. In diesem Fall solltest du die Berechnung der Folgekosten neben dem Wasserverbrauch auf den Energieverbrauch der Heizung ausweiten. Du findest für jeden Anspruch einen passenden Swimmingpool für dein Grundstück.

Wie viel Platz für einen Swimmingpool nötig ist

Welchen Platz du für deinen Pool anberaumen solltest, hängt von der Größe und nicht zuletzt auch von der Form ab. Das gängigste Maß bei eingelassenen Pools in rechteckiger Form ist 8 x 4 Meter. Kleiner als 6 x 3 Meter sollte der rechteckige Pool im Garten nicht sein. Baust du in runder Ausführung, sind mindestens 4 Meter Durchmesser optimal. Hierbei handelt es sich um die Innenmaße, ohne dass die äußere Umrandung und dein eventuell gewünschter Lounge-Bereich einkalkuliert wurden. Da die Bauordnung bei erdeingelassenen Swimmingpools einen Mindestabstand von 3 Metern zum Nachbargrundstück und zu angrenzendem öffentlichen Raum vorschreibt, muss dieser ebenfalls mit einkalkuliert werden. Schnappe dir einfach einen Zollstock und notiere dir welche Maße – inklusive Mindestabstand – der Pool in deinem Garten einnehmen könnte.

Deinen Badespaß willst du ganz in Ruhe, ungestört vor neugierigen Blicken und fernab des Straßenlärms genießen. Ein Standort im nicht einsehbaren Bereich des Gartens ist daher die beste Wahl. Falls dieser noch nicht existieren sollte, kreierst du ihn einfach selbst.

Wann ist ein Pool im Garten genehmigungspflichtig?

In den meisten Bundesländern musst du den Swimmingpool erst ab einer Wassermenge von 100 Kubikmetern genehmigen lassen. Dennoch lohnt es sich immer, beim zuständigen Bauamt vorzusprechen und in Erfahrung zu bringen, ob der örtliche Bebauungsplan für oder gegen ein festes Schwimmbecken im Garten spricht. Neben der Größe können weitere Faktoren von Relevanz sein. So gelten beispielsweise in Naturschutzgebieten oder in Straßenzügen mit Denkmalschutz unter Umständen Sonderregelungen, die den Bau verbieten oder besondere Baumaßnahmen erforderlich machen. Eine Erkundigung schafft Sicherheit und schließt einen vermeidbaren und teuren Baustopp aus.

Tipps für den Kauf und den Bau eines Swimmingpools

Ob du den Swimmingpool selbst baust oder dich für ein Set inklusive Montage vom Fachmann entscheidest, hängt von deinem handwerklichen Geschick und den Möglichkeiten ab. Eingelassene Pools erfordern eine aufwändige Vorbereitung, in deren Rahmen beispielsweise die Ausschachtung des Bereichs vorgenommen wird. Befinden sich dort, wo du den Pool planst, eventuell Kabel oder Trinkwasser- und Abwasserrohre? Es lohnt sich, diesen Umstand vorab genau zu prüfen, um einer Havarie in der Bauphase vorzubeugen. Bedenke beim Bau, wie das Wasser in und aus dem Pool gelangt und wie eine eventuelle Poolheizung veranschlagt werden muss. Wird einmal ausgeschachtet, verlegst du alle für den Pool benötigten Leitungen gleich mit.

Fehlt es dir an handwerklichem Know-how oder willst du einfach bei deinem Pool kein Risiko eingehen? Dann ist der Kauf inklusive professioneller Montage eine Entscheidung, die du trotz der Mehrkosten für deine innere Ruhe und ein professionelles Ergebnis triffst.



LETZTES UPDATE: 19.April 2021 von