So wird es kuschlig – deine Textilien im Winter

Heimtextilien Winter Vorschau

Die Tage werden kürzer, es ist früher dunkel und die Temperaturen sinken. Nun spielen Winterstoffe, weiche und wärmende Materialen eine wichtige Rolle. Doch was zeichnet einen guten Winterstoff aus und welche Heimtextilien sind ideal für die kalte und graue Jahreszeit? Hier erfährst du, wie du deine Wohnung oder dein Haus mit den richtigen Textilien im Handumdrehen auf den Winter einstellen und dir einen Ort der Harmonie schaffen kannst.

 

Welche Stoffe wärmen wirklich?

Doch welche Stoffe halten nun wirklich warm? Ein typischer Vertreter für Winterstoffe ist Fleece. Doch in der Anwendung in deinem Zuhause halten sich die Möglichkeiten dieses Materials in Grenzen, weshalb man Fleece häufiger in der Modeindustrie antrifft. Sehr gut eignen sich dagegen Merino-Wolle und Kaschmir. Als Sessel- oder Hockerauflage eignet sich ein echtes Schaffell, da es eine sehr angenehme und natürliche Wärme entwickelt. Wenn du Kuscheldecken kaufen und das perfekte Ambiente für einen gemütlichen Fernsehabend auf der Couch schaffen willst, solltest du dich am besten auf reine Naturmaterialien konzentrieren. Wolle ist die erste Wahl, doch zahlst du für eine echte Schafwolldecke einen höheren Preis als beispielsweise für Baumwolle. Damit die Wärme nicht mit einem schweißtreibenden und unangenehmen Effekt einhergeht, solltest du auf Kunstmaterialien verzichten. Denn hier gilt wie immer die Devise: Lieber weniger, dafür hochwertig. Auch Fleece-Decken sind ideal für die kalte Jahreszeit.

Heimtextilien Winter Wohnzimmer Galerie1

Naturfasern versus Chemiefasern

Wenn du nach dem besten Wärmeffekt und dem angenehmsten Hautgefühl suchst, ist, wie schon betont, Naturwolle die beste Entscheidung. Doch ein reines Naturprodukt hat seinen Preis. Günstiger sind dagegen Winterstoffe aus Chemiefasern. Doch worin liegt der Unterschied zwischen den Fasern? Und eignen sich Decken, Kissen und Vorhänge aus synthetischen Fasern überhaupt nicht für die kalte Jahreszeit?

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Die Vorteile von Chemiefasern

Für Chemiefasern spricht definitiv ihre hohe Widerstandsfähigkeit. Auch sind elastische Stoffe meist mit einem Chemiefaseranteil. Dadurch reißt eine Decke auch bei einem wilden Gerangel unter Kindern nicht leicht. Auch lassen sich Chemiefasern in der Regel unproblematisch reinigen. Die meisten Textilien können bei 30 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden. Deshalb sind Chemiefasern bei Familien mit Kindern oder Tieren nicht ohne Grund so beliebt. Auch sind glänzende Decken und Kissen ohne Chemiefasern nicht realisierbar, weshalb ein großer Punkt auch die vielfältige Verarbeitung der Fasern ist.

Die Vorteile von Naturfasern

Doch neben diesen positiven Eigenschaften spricht auch einiges gegen den Einsatz von Chemiefasern. So kann Wolle Feuchtigkeit aufnehmen und ist temperaturausgleichend, weshalb du unter einer Wolldecke nicht unangenehm schwitzt. Auch können sich Bakterien nur schwer in Wolle halten, sodass unangenehme Gerüche nach Schweiß oder ähnlichem kaum vorkommen. Ein zusätzliches Argument ist die nachhaltige Produktion, denn Naturfasern werden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Während die Erzeugung von Chemiefasern mit einem hohen ökonomischen Aufwand verbunden ist und sie auch nach Gebrauch dem natürlichen Kreislauf nicht einfach wieder zugeführt werden können, können Naturfasern einfach verrotten.

 

Kuschelige Gemütlichkeit – winterliche Heimtextilien für jeden Raum

Während du im Sommer hauptsächlich kühlende Materialien wie Seide und Mikrofaser schätzt, darf es im Winter ruhig ein wenig kuscheliger sein. Gemütlichkeit ist Trumpf, zumal du einen Großteil deiner freien Zeit indoor verbringst. Winterstoffe sind in verschiedenen Ausführungen und Materialzusammensetzungen erhältlich. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie wärmen dich und sorgen dafür, dass keine Zugluft an deinen Körper gelangt. Im Schlafzimmer, im Wohnzimmer und auch auf den Stühlen im Esszimmer kannst du durch Winterstoffe dekorative Akzente setzen und gleichzeitig für wohnliche Wärme und Wohlbehagen sorgen.

 

Winterstoffe für Bettwäsche und Kissen

Spätestens im Oktober wird es Zeit, die Bettwäsche auf geeignete Bezüge für die kalte Saison zu prüfen. Während die kühlende Wirkung von Satin und Mikrosatin im Sommer für eine erholsame Nachtruhe sorgt, ist ein kalter Bettbezug im Winter nicht einladend. In der kalten Jahreszeit bist du mit Biberbettwäsche oder mit einem Flanell-Bettbezug gut beraten. Bevorzugst du einen etwas feineren Stoff, ist Feinbiber die perfekte Entscheidung. Bei diesen Materialien handelt es sich um reine Baumwolle, die für eine angenehme Wärme sorgt und daher für den Deckenbezug, für das Kissen und auch als Bettlaken im Winter optimal sind. Optional kannst du dich für ganzjährige Bettwäsche entscheiden und gegen die Kälte eine Kuscheldecke als Überdecke nutzen. Ganzjahresbettwäsche besteht aus Jersey und ist im Gegensatz zu anderen Bettwäschearten gestrickt und nicht gewebt.

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Das Zwiebel-Prinzip für Decken, Kissen und Vorhänge im Winter

Zu den wichtigen Heimtextilien im Winter gehören die Vorhänge. Wenn du dich bei der Dekoration deiner Fenster auf das Zwiebelprinzip berufst, sparst du Heizkosten und erwärmst den Raum auch optisch. Damit die Heizwärme in den Raum gelangt und die Kälte draußen bleibt, dürfen sie nur die Fenster und nicht den darunter befindlichen Heizkörper bedecken. Hast du die richtige Länge gewählt, kannst du ruhig mehrere Laken dicker Stoffe übereinander platzieren. Besonders stilvoll ist deine wärmende Deko für Fenster, wenn du verschiedene winterliche Farben miteinander kombinierst.

Kuschelige Baumwoll- oder Schafwolldecken auf dem Sofa sind weitere Highlights für ein warmes Wohngefühl. Auch die Sofakissen dürfen in der kalten Jahreszeit durch plüschige, weiche und wärmende Winterstoffe ergänzt werden. Du musst keine neuen Kissen kaufen, denn ein passender Bezug erfüllt den gleichen Zweck.

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Winterstoffe in den richtigen Farben – das wärmt bereits beim Anblick!

Wenn es um Winterstoffe geht, spielt auch die Farbgebung eine nicht unwichtige Rolle. Da die Farbe eine so essenzielle Bedeutung erhält, solltest du beim Kauf von Heimtextilien für die kalte Jahreszeit nicht nur nach dem Material schauen. Winterliche Farben wie Braun, Rot und Dunkelgrün stahlen optische Wärme ab. Wer helle Farbtöne bevorzugt, ist mit strahlendem Weiß oder Wollweiß gut beraten, denn sie erinnern an den Schnee. Dieses Gefühl wirkt sich auf dein Wohnambiente aus und leistet einen wichtigen Bestandteil in puncto Gemütlichkeit.  Auch winterliche Motive erzielen diesen Effekt und können in Form von Schneeflocken oder Tannenzapfen und Tannenzweigen für Begeisterung sorgen.

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Die passenden Winterstoffe für jeden Wohnstil

Trotz der Farbvorschläge, sollten auch deine Wohntextilien auf deinen Wohnstil abgestimmt sein. Natürliche Materialien sind in Stilen wie dem Landhausstil oder Hygge bereits dominant vertreten, sodass der Austausch gegen Wintertextilien spielend möglich ist. In rustikalen Stilen setze auf bereits existierende Farben wie Brauntöne oder Grün. Bist du minimalistisch eingerichtet, kannst du die Textilien sparsam einsetzen oder in Schränken verstauen bis sie benötigt werden. Denn am Ende solltest du dich im Winter vor allem eines – wohlfühlen!

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LETZTES UPDATE: 26.Oktober 2020 von