Wetter: Frost im Januar und seine Bedeutung für das kommende Jahr

Frost ist im Januar in diesem Jahr deutlich spürbar. Die Temperaturen fallen teils auf zweistellige Minuswerte, während Blitzeis und Eisregen die Bevölkerung beschäftigen. Eine altbekannte Bauernregel bezieht sich auf diese winterlichen Bedingungen: „Je frostiger der Januar, desto freundlicher das ganze Jahr.“ In diesem Zusammenhang wurde ein Meteorologe um seine Einschätzung zu dieser Regel gebeten.
Hintergrund der Bauernregel über den Januar-Frost
Die allgemeine Auffassung dieser Bauernregel könnte missverstanden werden, erläutert Meteorologe Jörg Riemann von der Wettermanufaktur. Ursprünglich bedeutete ein „freundliches“ Jahr, dass es keine Missernten geben würde. Der Begriff „freundlich“ bezieht sich auf die Vorstellung eines ertragreichen Jahres, in dem ausreichend Nahrungsmittel vorhanden sind. Daher könnte ein kalter und frostiger Januar als Indikator für ein gutes Erntejahr gedeutet werden.
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Für weitere Informationen zu den Auswirkungen des Wetters auf die Landwirtschaft und die Bedeutung alter Überlieferungen stehen Experten zur Verfügung.
Bildquelle: Unsplash / Waldemar Brandt






