Warum verschiebt sich das Vorziehen von Pflanzen bis Februar?

Das Vorziehen von Pflanzen im Januar ist grundsätzlich möglich, erfordert jedoch ein gewisses Maß an Überlegung, da es Unterschiede zu anderen Monaten gibt.
Viele Hobbygärtner verspüren zu Beginn des neuen Jahres das Bedürfnis, mit dem Pflanzen zu beginnen. Allerdings plant die Gartenexpertin Franka Kruse-Gering, in diesem Januar noch keine Pflanzen vorzuziehen, und führt dafür verschiedene Argumente an.
Der Januar ist zu früh
Es gibt verschiedene Pflanzen, die im Januar vorgezogen werden können, darunter Gemüse mit einer langen Entwicklungszeit sowie Arten, die nicht sofort ins Freiland gesetzt werden müssen. Zu diesen Pflanzen zählen etwa Paprika, Chili oder Physalis, die alle eine längere Wachstumsphase benötigen. Auch Kräuter können im Januar angepflanzt werden, wobei hier weniger vom Vorziehen als vielmehr vom Anpflanzen gesprochen wird, da sie sowohl drinnen als auch draußen gut gedeihen.
Dennoch haben diese Pflanzen nicht das Interesse der Autorin geweckt. Sie bevorzugt Gemüsearten wie Tomaten, Gurken, Zucchini oder Kürbis, die erst nach den Eisheiligen im Mai ins Freiland gepflanzt werden können. Während es möglich ist, diese Pflanzen bereits im Januar vorzuziehen, empfindet sie den damit verbundenen Aufwand als nicht lohnenswert und zieht es vor, auf die optimalen Pflanzzeiten im März und April zu warten.
Aufwand und Vorbereitung
Führt sie das Vorziehen jetzt durch, müsste sie sich auf zusätzliche Maßnahmen vorbereiten, wie etwa die Installation einer Pflanzenlampe und von Wärmematten, um die optimalen Bedingungen für das Wachstum zu schaffen. Zudem wäre es schwierig, regelmäßig zu lüften, da junge Pflanzen Zugluft nicht vertragen. Dies würde bedeuten, dass sie die Anzuchtgefäße mehrmals täglich vom Fensterbrett nehmen und wieder zurückstellen müsste.






