Folgen für die Wettervorhersage: Bauernregel zu Neujahr unter der Lupe

Bedeutet Frost an Neujahr, dass es die kommenden Wochen so weitergeht? Foto: Getty Images/tbgrant
1. Januar 2026, 0:01 Uhr | Lesezeit: 2 Minuten
Bauernregeln sind seit Jahrhunderten Teil des überlieferten Erfahrungsschatzes in der Landwirtschaft. Diese Regeln beziehen sich häufig auf spezielle Tage im Jahr, an denen angenommen wird, dass sich Rückschlüsse auf Wetter, Ernte oder den weiteren Jahresverlauf ziehen lassen. Insbesondere um den Jahreswechsel und Neujahr haben sich zahlreiche Bauernregeln etabliert, die auch heute noch bekannt sind und weitergegeben werden. Doch wie viel Wahrheit steckt heutzutage in diesen Beobachtungen?
Was bedeutet die Regel: „Wie das Wetter an Neujahr, so der ganze Monat“?
Die Wortwahl deutet bereits an, dass diese Bauernregel eine Vorhersage für das Wetter in den Wochen nach Neujahr liefern soll. Sie besagt, dass das Wetter am Neujahrstag eine Indikation für die witterlichen Verhältnisse in den darauf folgenden Wochen darstellt. Jörg Riemann von der Wettermanufaktur erklärte in einem früheren Interview, dass man bei der Beurteilung solcher Regeln stets beachten müsse, dass man sich nicht auf einen einzelnen Tag, sondern auf die entsprechenden Tage darum herum beziehen sollte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Interpretation und Anwendung dieser Wetterregeln immer in einem breiteren Kontext betrachtet werden sollte, um zuverlässige Aussagen treffen zu können.
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