Folgen für den Rasen: Pflege im Januar wichtig für gesundes Wachstum

„Es gibt Möglichkeiten, dem Rasen auch im Winter etwas Gutes zu tun“, betont Dr. Harald Nonn von der Deutschen Rasengesellschaft.
Mit dem Beginn des neuen Jahres verspüren Rasenliebhaber oft den Drang, sich um ihre Grünfläche zu kümmern, obwohl die Temperaturen noch niedrig sind. Doch wie sinnvoll ist es, bereits im Januar Maßnahmen zur Rasenpflege zu ergreifen?
Rasenpflege im Winter
Für Gartenbesitzer kann die Winterzeit frustrierend sein, da der Rasen in dieser Phase ruht. Doch laut Dr. Nonn ist es durchaus möglich, im Januar aktiv zu werden. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Ordnung auf dem Rasen zu schaffen“, erklärt er. Es sei wichtig, Fremdkörper wie Laub oder von Sturm niedergefallene Äste zu entfernen, um dem Rasen die bestmöglichen Bedingungen zu bieten.
Rasen mähen und richtig vorbereiten
Obwohl es ungewöhnlich erscheinen mag, kann es auch angebracht sein, im Januar den Rasen zu mähen. Laut dem Experten könnten in milden Winterphasen die Gräser bereits etwas gewachsen sein, was eine Pflege erforderlich macht. Die optimale Schnitthöhe liegt bei 3,5 Zentimetern. An Tagen mit Temperaturen um 10 bis 12 Grad und Sonnenschein lässt sich der Rasen ohne Weiteres mähen. Sollte jedoch eine Schneedecke vorhanden sein, ist es ratsam, den Rasen nicht zu betreten.
Wichtige Vorsichtsmaßnahmen
Dr. Nonn warnt davor, dass zu langes Gras vor einem erwarteten Schneefall problematisch sein kann. „Wenn der Rasen zu hoch ist und Schnee fällt, können die Gräser umknicken. Dieser Zustand, kombiniert mit dem nassen Schnee, schafft ideale Bedingungen für Pilzkrankheiten wie Schneeschimmel.“ Eine aufrechte Position der Gräser hingegen begünstigt die Wasserverteilung beim Schmelzen des Schnees und senkt die Gefahr von Infektionen.
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