Erklärt: Was ein heller Januar über den Sommer verrät

Ein weißer und heller Januar weckt laut einer bekannten Bauernregel die Hoffnung auf einen warmen Sommer. Die Aussage besagt, dass ein sonniger Wintermonat auf einen durchweg heißen Sommer hinweisen könnte. Diese Regel wirft jedoch die Frage auf, ob sich aus den verschneiten Wintertagen tatsächlich Rückschlüsse auf die kommenden Monate ableiten lassen oder ob es sich lediglich um eine überlieferte Annahme ohne wissenschaftliche Basis handelt. Informationen über die Bedeutung eines „weißen Januars“ stammen von einem Wetterexperten.
Hintergrund der Bauernregel
Die Bauernweisheit besagt: „Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer sicher heiß.“ Dies bedeutet, dass die Sonne in diesem Jahr häufig scheint, was Meteorologe Jörg Riemann von der Wettermanufaktur bestätigt. Zudem deutet der Begriff „weiß“ darauf hin, dass der Januar überdurchschnittlich viel Schnee gebracht hat, was ebenfalls in diesem Jahr der Fall ist.
Die wissenschaftliche Grundlage der Regel
Die Bauernregel zum hellen und weißen Januar wurde tatsächlich untersucht, erklärt der Fachmann. Der Wetterexperte deutet an, dass sich basierend auf diesen Bedingungen oft ein warmer Sommer anbahnt. „Die Regel stimmt. Haben wir einen hellen und weißen Januar, so folgt in 60 Prozent der Fälle, also in mehr als der Hälfte, tatsächlich ein zu warmer Sommer“, so Riemann weiter.
Weitere Aspekte der Wetterprognose
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass „warm“ nicht automatisch „trocken“ bedeutet. Diese Regel gibt keine Auskunft über die Niederschlagswahrscheinlichkeit während des Sommers. Die Bauernregel bezieht sich in der Regel auf die Monate Juli und August, also den Hochsommer.
Bildquelle: note thanun auf Unsplash






