Matratze aussuchen – so findest du die Richtige

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Spätestens wenn größere Mulden eine Berglandschaft aus deiner Matratze machen und selbst das Umdrehen nichts mehr hilft, ist die Zeit für eine neue Matratze gekommen. Eine Chance, die du nutzen solltest. Schließlich verbringst du eine gehörige Portion Lebenszeit im Bett und gut Schlafen macht wohlweislich nicht nur schön, sondern auch schlau und vital. Aber welche Matratze passt zu dir? Wir helfen dir, dich im Matratzendschungel zurechtzufinden.

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Welche Matratze – Überangebot macht die Auswahl schwer

Noch vor 20 Jahren gab es fast ausschließlich Matratzen mit Federkern. Sie unterschieden sich hauptsächlich in der Qualität des Polsters und der Federn. Seitdem hat sich das Feld der Matratzen grundlegend gewandelt. Die Matratzenhersteller überschlugen sich beinahe mit echten und vermeintlichen Innovationen.

So waren zum Beispiel Mitte der 200ß-er Jahre Wasserbetten der letzte Schrei. Was in der Theorie gut klang, hat sich allerdings nie wirklich durchgesetzt. Andere Ideen hingegen schon. Taschenfederkernmatratzen sind selten geworden, erleben aber derzeit durch Boxspringbetten ein kleines Revival. Latex- und Kaltschaummatratzen haben ihnen den Rang abgelaufen.

Der Konkurrenzkampf unter den Matratzenherstellern führte allerdings nicht nur zu wirklich sinnvollen Neuerungen im Sinne des Konsumentenrückens. Neue revolutionäre Features und Alleinstellungsmerkmale gingen zu Lasten einer langsam aufeinander aufbauenden Weiterentwicklung. Das Wasserbett ist da nur das prominenteste Beispiel. Doch wie bei all dieser Verschiedenheit die richtige Matratze finden?

Worauf du bei der Wahl der Matratze achten solltest

Bei der Wahl der Matratze geht es allein um ihre Qualität. Hier gilt also zumindest nicht ausschließlich die Testnote oder das Gütesiegel. Begründet ist das in der Individualität des menschlichen Körpers. Eine gute Matratze ist nicht automatisch eine gute Matratze für dich. Bevor du einen Qualitätstest heranziehst, empfiehlt es sich, einige Kriterien festzulegen, die bestimmte Matratzenarten im Vorhinein ausschließen. Dazu gehören neben der Passung zu deinem Bett vor allem zwei:

 

  • Körperbild, auch Morphotyp genannt:

Größe, Gewicht, Körperform, Besonderheiten des Skeletts – all diese Faktoren sollten berücksichtigt werden. Hast du zum Beispiel eine breite Schulterpartie, eine schmale Taille und eine ausgeprägte Hüftpartie sollte die Matratze dir ein Einsinken der Schultern und der Hüfte ermöglichen und deine Taille unterstützen. Wer eher schmale Schultern und eine breitere Taille und Hüfte hat, sollte auf einen weichen Schulterbereich und eine mittlere Festigkeit im Lordose- und Hüftbereich setzen. Je nach Gewicht eignen sich dünne Matratzen oder solche, die mehr Spielraum zum Einsinken bieten. Die Verteilung der einzelnen Festigkeitszonen fällt je nach Matratze unterschiedlich aus. Was beim einen noch in den Lordosebereich fällt, zählt beim nächsten schon zum Hüftbereich. Die Größe ist daher ein nicht unerheblicher Faktor.

 

  • Schlafposition oder -Gewohnheit: Wie schläfst du?

Wenn du in Seitenlage schläfst, konzentriert sich dein Gewicht auf eine vergleichsweise geringe Fläche. Je nach Gewicht der einzelnen Partien brauchst du deshalb relativ betrachtet mehr Unterstützung beziehungsweise Weichheit als in beispielsweise in Rückenlage. Ab einem bestimmten Gewicht können Taschenfederkernmatratzen bessere Unterstützung leisten als eine Kaltschaummatratze.

 

Welcher Matratzentyp soll es sein?

Grundsätzlich werden die drei Hauptarten Kaltschaum, Latex und Taschenfederkern unterschieden, wobei die Abdeckung der Federn natürlich auch aus Schaumstoff besteht.

Taschenfederkern

Hochwertige Taschenfederkernmatratzen wie diese hier gelten als besonders langlebig und liegen sich in der Regel nicht so schnell durch. Sie eignen sich vor allem bei hohem Gewicht und für Menschen, die viel Schwitzen. Wer viel schwitzt, kann eine Matratze mit Naturlatex als Auflage wählen. Achte auf eine ausreichende Höhe des Federkerns.

daenisches bettenlager

Quelle: dänischesbettenlager.de  || Matratze

Kaltschaum

Kaltschaum ist besonders leicht in Zonen einzuteilen (in manchen Geschäften auch individualisierbar), passt sich dem Körper hervorragend an und ist dadurch besonders ergonomisch. Er ummantelt also den Körper am besten, ist fluffig und kehrt eher langsam in seine Ausgangsform zurück. Kaltschaummatratzen haben eine geringe Weitergabe an Bewegungsenergie und sind deshalb für Doppelbetten besonders geeignet. Dein Schlafpartner wird deine Bewegungen kaum registrieren. Eine Federkernhöhe von mindestens 18 oder besser 20 Zentimetern sollte es schon sein. Wer leicht ist und in Seitenlage schläft, ist oftmals mit Kaltschaummatratzen gut beraten.

daenisches bettenlager matratze

Quelle: dänischesbettenlager.de  || Matratze

Latex

Latex dagegen ist etwas federnder als Kaltschaum. Weil das Material etwas komprimierter ist, fühlt es sich nicht ganz so fluffig wie Kaltschaum an. Allerdings ist Latex durch diese Eigenschaft meist auch etwas haltbarer als Kaltschaum. Je nach Latexart sind sie meist die leichtesten und dünnsten Matratzenvertreter. Matratzen aus Naturlatex gelten als besonders hochwertig und sind federnder und als synthetischer Latex.

ikea matratze

Quelle: ikea.de  || Matratze

Die beste Matratze für dich finden

Leider gilt auch bei Matratzen: Qualität lohnt sich und hat meistens ihren Preis. Wer hier spart, spart an seiner Gesundheit und seinem lang- und kurzfristigen Wohlbefinden. Investiere an dieser Stelle also lieber etwas zu viel als zu wenig. Eine der wenigen Ausnahmen und unser Preis-Leistungs-Tipp ist der Testsieger Emma One. Genauso wichtig ist jedoch, den richtigen Matratzentyp zu wählen, der die Eigenschaften aufweist, die zu deinem Körper passen.

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Quelle: emma-matratze.de  || Matratze



LETZTES UPDATE: 14.Juni 2021 von
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